Am 15.05.2024 haben wir im Rahmen des „IWS Kompakt“, einen Einblick in das Innovation Center des Züblin-Campus erhalten. Das Gebäude zeichnet sich durch eine offene Gestaltung aus und ist speziell auf kollaboratives Arbeiten ausgerichtet. Es handelt sich dabei um ein nachhaltiges Green Building, in dem durch cradle-to-cradle alle Rohstoffe wiederverwendet werden können.

Durch regenerative Energieversorgung mit Photovoltaik, Wärmepumpe, Batteriespeicher und Verdunstungskühlung wurden wichtige Akzente in Richtung Klimaneutralität gesetzt.
Nicht umsonst hat dieses Projekt in 2023 einen ImmobilienAward des IWS gewonnen.

Beim Rundgang ist uns besonders aufgefallen, dass die Verbindung zwischen innen und außen sehr gut gelungen ist. Deckenhohe Fenster und grüne Bodenbeläge schaffen eine optische Verbindung nach draußen. Zahlreiche offene Bereiche laden zum besprechen und zusammenarbeiten ein, es sind aber auch zahlreiche Think Tanks und abgegrenzte kleinere Einheiten vorhanden, in die man sich bei Bedarf zurückziehen kann. Abschließend ist zu erwähnen, dass es „nur“ 83 KfZ-Stellplätze gibt (davon 20 Ladeplätze für E-Autos) – dafür aber 110 Fahrradstellplätze. Angrenzend bei der Fahrradgarage befinden sich Duschen und persönliche Spinde für die Mitarbeitenden, die dieses Angebot nutzen. Weiterhin haben uns die Powernap-Zone und die Gamer-Area besonders gut gefallen.

Wir danken der STRABAG Real Estate für die tolle Führung und die Gastfreundschaft, insbesondere Maximilian Schuster und Jonas Buck, dass wir uns so frei im Innovation Center bewegen durften!

 

 

Die Young Professionals des IWS haben am Donnerstag, den 25.04.2024, gemeinsam mit Züblin die Baustelle des Flughafentunnels Stuttgart besichtigt. Dabei haben die 16 Teilnehmenden einen Einblick in das Tunnelbauwerk, die Station Flughafen für den Fernverkehr und das Projekt im Rahmen von Stuttgart 21 als Ganzes erhalten.

Das Projekt umfasst unter anderem zwei ca. 2,2 Kilometer lange Tunnelröhren und den Neubau des Bahnhofs „Stuttgart Flughafen Fernbahnhof“. Der Tunnel dient zur beidseitigen Anbindung des Stuttgarter Flughafens an die Schnellfahrstrecke Stuttgart – Ulm.

Die Young Professionals bedanken sich ganz herzlich bei Züblin für die Gelegenheit, einen Einblick in ein beeindruckendes Projekt erhalten zu haben.

 

 

 

 

 

Am 07.03.2024 konnten die Young Professionals des IWS eine Podiumsdiskussion mit Herrn Bräutigam (Geschäftsführer Capital Markets Colliers) und Herrn Pflumm (Geschäftsführer Phoenix Living) moderieren.

Insgesamt waren über 60 Studierende und Professionals in der Eventfläche W7 zu Gast, um der spannenden Diskussion zu folgen.

Was sollen Absolventinnen und Absolventen tun, wenn sie nach dem Studium keinen Job finden? Ist der „War for Talents“ offiziell vorbei? Wie unterscheidet sich die aktuelle Krise von früheren? Welche Fähigkeiten muss man in Zukunft mitbringen, um als Absolventin oder Absolvent einen guten Job zu bekommen? Gerade junge Menschen sind in diesen Zeiten verunsichert, da sie zum ersten Mal in ihrer Karriere solch eine herausfordernde Phase in der Immobilienbranche erleben. Herr Pflumm wies mehrfach darauf hin, dass wir diese Zeiten nicht als Krise, sondern als eine drastische Marktveränderung betrachten sollen. Solche Veränderungen seien schon fast „normal“ und haben bereits mehrfach in der Vergangenheit stattgefunden.

Wir hoffen, dass wir mit der Podiumsdiskussion die allgemeinen Unsicherheiten etwas entschärfen konnten. Nach dem offiziellen Teil konnte der Abend bei Fingerfood und vielen verschiedenen Gesprächsrunden ausklingen. Wir bedanken uns für das rege Interesse und freuen uns auf die nächsten Veranstaltungen! Ein besonderer Dank gilt den beiden Diskutanten Herrn Pflumm und Herrn Bräutigam, die sich den Fragen der Young Professionals gestellt haben.

 

 

 

 

Mit über 320 Gästen fand am Donnerstag, den 18.01.2024 der Neujahrsempfang der DZ Hyp im Geno-Haus statt. Der IWS und andere immobilienwirtschaftliche Verbände dürften wieder miteinladende Partner sein. Die Anmeldezahlen waren so hoch wie nie zuvor und selten war ein Empfang so schnell ausgebucht.

Martin Merkel eröffnete den Abend im Namen der DZ Hyp. Anschließend begrüßte Bettina Fuchs vom IWS die Gäste im Namen aller beteiligten Vereine und Verbände und sprach darüber, dass es Zeit für Kooperationen ist – und nicht für Wettbewerb und betonte dabei die Bedeutung von Vereinen und Verbänden.

Im Anschluss stellte sich Stefan Schrader als neues Vorstandsmitglied der DZ Hyp vor und unterstrich die Bedeutung solcher Veranstaltungsformate für den persönlichen Austausch. Abschließend leitete er zum Gastredner Prof. Dr. Busch über.

In Zeiten wie diesen benötigt es Zuversicht und mutiges Handeln. Hierzu konnten wir einen sehr spannenden und kurzweiligen Vortrag von Professor Doktor Volker Busch erleben, mit dem Titel: „Kopf hoch, wie wir die Zukunft gestalten, wenn wir Zuversicht bewahren“. Busch ist Facharzt für Neurologie und klinische Psychologie und zog mit dem Vortrag alle Gäste in seinen Bann und gab zahlreiche spannende Denkanstöße. Insbesondere machte er Mut, indem er konstatierte, dass wir unsere Fähigkeit Probleme zu lösen, häufig unterschätzen.

Wir danken der DZ Hyp für die Organisation und die Einladung. Es war ein äußerst gelungener Jahresauftakt.

Am 23.11.2023 war der IWS Immobilienwirtschaft Stuttgart e. V. zu Gast bei GROPYUS in Eppingen-Richen, um im Rahmen des Kleinen Zukunftsforums einen Einblick in das Thema Modulares Bauen zu erhalten.

Wir waren tief beeindruckt, wie es Gropyus versteht, den Prozess und die automatische Fertigung auf das „Produkt Wohnen“ zu übertragen. Bei allen Überlegungen stehen das Systematisieren und Standardisieren im Vordergrund.

Dabei wird komplett digital geplant und es existiert ein reales as-built-model. Geplant wird mit einem parametrischen Modell, was eine einzigartige Innovation darstellt. Damit können Grundstücke optimal ausgenutzt werden und Planungen auf Knopfdruck noch einmal angepasst werden. Das Modell ist so konfiguriert, dass dabei Fenster, Stützen und andere Elemente „automatisch“ geplant werden.

Wichtig ist, dass Produktentwickler, bzw. Auftraggeber von Anfang an mit der Produktion vernetzt ist. Ein weiterer Baustein des Unternehmens sind die Datenströme – sie stellen die DNA des Unternehmens dar und sind Hauptteil des Wertschöpfungsprozesses. Mit jedem Gebäude wird sofort optimiert, somit wird über kurz oder lang ein nahezu „idealer Prozess“ entstehen.

Ein Rundgang durch die Produktion und die Musterwohnungen rundeten den Nachmittag ab.

Wir waren sehr begeistert und bedanken uns sehr herzlich bei unseren Gastgebern Simon Nagel, Thomas Meibert sowie Martina Krämer für diese Veranstaltung und die Vorbereitung.

Am 16.11.2023 waren wir zu Gast bei herrmann + bosch architekten. An diesem Abend drehte sich alles um Serielles Sanieren und Bauen mit Holz. Herr Sieber gab dabei einen Einblick in die Arbeiten des Gastgebers, wobei deutlich wurde, dass viel mehr im Holzbau möglich ist als gedacht. Besonders beeindruckend war das Projektbeispiel des Holzparkhaus in Wendlingen, welches komplett rückbaufähig ist und anderen Nutzungen zugeführt werden kann. Besondere Herausforderungen liegen dabei beim Brandschutz und der Realisierung des weitestgehend stützenlosen Raumes. Doch alle Anforderungen sind lösbar, wenn alle Beteiligten ein Projekt auch wirklich wollen.

Herr Maier von der Firma Gapp Holzbau stellte im Anschluss das Unternehmen vor, welches als Familienbetrieb geführt wird. Er betonte, dass ein hoher Vorfertigungsgrad, standardisierte Bauteile und serielle Produktion die Grundlagen des Erfolges sind. Dadurch können extrem kurze Bauzeiten realisiert werden. Ein Haus mit 22 Wohneinheiten lässt sich theoretisch in 4 Wochen produzieren.

 © Gapp Holzbau, © herrmann + bosch architekten

Am wichtigsten ist dabei, dass der Planer des Bauherrn frühzeitig mit dem Holzbauer in den Austausch geht, damit die Produktionsabläufe ohne Verzögerungen gelingen können. Herr Maier erläuterte eindrucksvoll, dass die serielle Sanierung dabei keinen Unterschied zum seriellen Neubau macht. Die vorgefertigten Elemente werden direkt auf die vorhandene Substanz aufgesetzt.


 © dena

Abschließend informierte Herr Raschper von der dena (Deutsche Energie-Agentur GmbH) über Fördermöglichkeiten bei der seriellen Sanierung. Er legte dar, dass die konventionelle Sanierung teurer werden wird als die serielle Sanierung, aufgrund des Fachkräftemangels. (Dachdecker, Maurer, Verputzer und andere Handwerksberufe haben zu wenig Nachwuchs in den Unternehmen). Auch Machbarkeitsstudien zum Thema serielle Sanierung können finanziell gefördert werden.

Es war ein sehr dichter und informativer Abend, der mit einem Get-Together endete, bei dem noch ein reger Austausch stattfand.

Herzlichen Dank an alle Referenten und insbesondere an die Organisation von unserem Gastgeber herrmann + bosch architekten.

Verleihung IWS ImmobilienAward 2023

Am 26.10.2023 fand die neunte Verleihung des IWS ImmobilienAward mit rund 430 Gästen statt, darunter auch die baden-württembergische Landesbauministerin Nicole Razavi. Die „Alte Reithalle“, eine der guten Stuben der Stadt, strahlte dabei im Glanz der Immobilienwirtschaft, die auch in schwierigen Zeiten ihre Innovationskraft bewies. Mehr als 40 Projektbewerbungen aus der Metropolregion, die weit über die eigentlichen Grenzen der Landeshauptstadt hinaus reicht, waren ein tolles Ergebnis für den IWS – und bedeuteten im Vorfeld des Galaabends eine ganze Menge Arbeit für die hochkarätige Fachjury. Insgesamt sieben Projekte in ebenso vielen Kategorien wurden schließlich feierlich mit einem ImmobilienAward ausgezeichnet.

Wir gratulieren allen Gewinnern sehr herzlich. ( >> Hier geht es zu den Gewinnern.)

Ein besonderes Highlight war das Grußwort von Landesbauministerin Nicole Razavi (MdL), die dabei auf die aktuellen Herausforderungen der Bau- und Immobilienwirtschaft einging. Sie betonte die wichtige Rolle der Immobilienwirtschaft, die sie als eine tragende Säule des Wohlstands in unserem Land bezeichnete.

Für die Moderation sorgte Michael Antwerpes (SWR), der die Ehrengäste und Preisträger stimmungsvoll durch den Abend führte. Wir danken allen Gästen, Sponsoren, IWS-Mitgliedern und allen Einreichern für Ihr Kommen und den wundervollen Abend.

Am 20.09.2023 waren wir mit vielen Mitgliedern zu Gast bei Aon, um einen umfassenden Einblick in mögliche Risiken rund um das Thema Nachhaltigkeit zu erhalten.

Ebner Stolz gab dabei einen kleinen Rundumschlag was die vertragliche Gestaltung angeht und wie man „Nachhaltigkeit“ vertraglich sicherstellen kann. Ein großes Thema spielt dabei auch die Zertifizierung, die zum festgelegten Standard vom Vertragsnehmer erbracht werden muss. Eines war allen Teilnehmenden klar: wenn man in Zukunft nicht nachhaltig aufgestellt ist, muss man mit Wertabschlägen rechnen, sei es im Neubau oder im Bestand. Wer auf standardisierte Verträge und Formulierungen hoffte, wurde leider enttäuscht, da jeder Vertrag individuell gestaltet werden muss.

Einen praxisnahen Einblick in die Versicherbarkeit von Risiken, z.B. beim Thema Holzhybridbau, konnte Daniel Eich von Aon geben. Eigentlich sollte man davon ausgehen, dass Versicherungen sich auf Zukunftsthemen einstellen – Herr Eich belehrte uns jedoch eines Besseren. Liegen wenig bis keine Daten aus der Vergangenheit vor, tun sich Versicherer sehr schwer „neue“ Risiken zu versichern. Die gute Nachricht ist, dass man immer eine Lösung findet – oftmals mit einem Konsortium an Versicherern. Schwerer wiegt die Tatsache, dass Banken z.B. für die Finanzierung von Bauvorhaben entsprechende Versicherungsnachweise verlangen, die Versicherer aber nicht im geforderten Umfang versichern wollen oder können. Hier ist derzeit eine gegenläufige Entwicklung zu verzeichnen. (Siehe Grafik Regulatorik)

Herzlichen Dank an alle Referenten und insbesondere an die tolle Orga von Aon und Sascha Segler, Matthias Rohr und die vielen helfenden Hände!
Es war ein sehr spannender und informativer Nachmittag und auch die Gespräche und das Netzwerken kamen nicht zu kurz.

 

 

In diesem Jahr fand die alljährliche Mitgliederversammlung des IWS am 13.07.2023 statt. Wie auch in den Vorjahren, waren wir zu Gast im WAC und konnten ein üppiges und leckeres Grillbuffet genießen.

Im Jahr 2023 fanden turnusmäßig keine Wahlen statt, von daher standen die Berichte der Vorstände und der Geschäftsführung in diesem Jahr im Mittelpunkt. Die umfangreichen Aktivitäten der Vorstände, der Arbeitskreise und der Geschäftsstelle fanden großen Anklang bei den anwesenden Mitgliedern. Weiterhin konnte der IWS mit steigenden Mitgliederzahlen aufwarten. Es war eine ausgewogene Mischung zwischen Rückschau auf das zweite Halbjahr 2022 und den Aktivitäten im laufenden Jahr. Ebenfalls gab es Ausblicke auf künftige Events und wichtige Termine.

Ein besonderes Augenmerk wurde auf die aktuellen Herausforderungen im Immobilienmarkt gelegt. Vorstandsvorsitzender Axel Ramsperger thematisierte gestiegene Baukosten, Anforderungen aus der Dekarbonisierung, entstandene Hemmnisse aus Pandemie, Krieg und der Energiekrise und warf Fragen zu künftigen Trendthemen auf. Wie arbeiten wir in der Zukunft? Wie können Vereinfachungen in Gesetzen und Verordnungen helfen, das Bauen zu beschleunigen? Welche Zukunft hat der stationäre Handel?

Im Nachgang zum offiziellen Teil konnte hierüber mit den zahlreichen Gästen noch angeregt diskutiert werden.

Martin Merkel, amtierender Schatzmeister des IWS, präsentierte den Jahresabschluss und den Wirtschaftsplan für das laufende Jahr, der einstimmig von der Mitgliederversammlung verabschiedet wurde. Herr Merkel konnte im letzten Jahr bedauerlicherweise nicht an der Versammlung teilnehmen, umso größer war die Freude in diesem Jahr persönlich anwesend zu sein – und das mit einer überaus positiven Entwicklung für den IWS.

Es war wieder eine rundum gelungene Veranstaltung und Versammlung und wir danken allen Gästen, dass sie da waren und dem IWS und allen handelnden Personen ihr Vertrauen und ihren Dank ausgesprochen haben.

 

Am 17.07.2023 ging es im Rahmen einer Führung mit den IWS Young Professionals in das Opernhaus Stuttgart. Rund 45 Studierende von der Uni Stuttgart, DHBW, HFT als auch HfWU sowie etliche Young Professionals konnten dabei begrüßt werden. Neben einem Vortrag über die geplante Sanierung der Oper gab es einen exklusiven Blick hinter die Kulissen des Theaterbetriebes.

Insbesondere die Bildmalerei, Kostümabteilung, Schreinerei und ein Ballettsaal konnten bestaunt werden. Hierauf folgte ein gemütlicher Ausklang mit Catering auf der Dachterrasse des Stuttgarter Opernhauses.

Die Opernhaussanierung in Stuttgart gilt als das Milliardenprojekt mit hoher kultureller, gesellschaftspolitischer als auch städtebaulicher Relevanz. Die Staatstheater Stuttgart haben Weltrang – vor allem das Ballett zählt zu einer der besten Compagnien weltweit.

Um weiterhin wettbewerbsfähig zu anderen Kulturbetrieben zu bleiben, den Arbeitsschutz zu gewährleisten als auch das kulturelle Aushängeschild der Stadt zu erhalten, soll das Opernhaus saniert, modernisiert und erweitert werden.