Am 29.06.2023 fand der 11. Stuttgarter Immobilientag statt. Bei der IHK Stuttgart in der Jägerstraße kamen rund 250 Teilnehmende zum Thema „Zukunft Bauen! Neubau oder Bestand?“ zusammen.

Folgende Speaker und Referenten waren dabei zugegen:

  • Julian Pflugfelder, Präsident IHK Bezirkskammer Ludwigsburg
  • Christoph Rohde, Geschäftsführender Gesellschafter, IWTI Firmen­gruppe, Stuttgart/Berlin
  • Franck Grube, Dipl.-Ing. Architekt, Niederlassungsleiter/Pro­kurist der Niederlassung Bauen im Bestand und Wohngebäude bei Goldbeck, Stuttgart
  • Dr. Martin Handschuh, Gründer und Geschäftsführer, eco2nomy GmbH, Stuttgart
  • Paul Stadlöder, FMC Facility Management Consulting GmbH, München
  • Axel Ramsperger, Vorstandsvorsitzender des IWS e. V., Geschäftsführender Gesellschafter,
  • Blue Estate GmbH und Moderator des Tages

Es war ein sehr dichter und mit Zahlen, Daten und Fakten gespickter Nachmittag, der den Teilnehmenden bei sommerlichen Temperaturen Einiges abverlangt hat. Dennoch gab es bis zum Schluss gute Fragen und im Nachgang beim Get-Together konnten sich die Gäste noch weiter austauschen.

Einige Erkenntnisse des Tages waren:

  • es muss immer individuell geprüft werden, wann Abriss und darauffolgender Neubau und wann die Sanierung im Bestand sinnvoll ist
  • es muss in größeren Mengeneinheiten und Quartieren gedacht werden
    große Bestandshalter sind die Weichensteller der Zukunft, wenn es um energetische Versorgung geht
  • es sollte nur Geld in zukunftsfähige Immobilien gesteckt werden
    die aktuelle Situation bietet viele Chancen für Erneuerung und Modernisierung, aber wir brauchen die 100%ige Unterstützung der Politik und ausreichend Fördermittel!

Wir danken allen Beteiligten für die gute Vorbereitung, ihre Zeit und dass sie uns und den Teilnehmenden all ihr Wissen und ihre Erfahrung zur Verfügung gestellt haben.

Bis zum nächsten Stuttgarter Immobilientag!

 

 

Der IWS Immobilienwirtschaft Stuttgart e. V. war am 20.06.2023 zu Gast im Campus der W&W-Gruppe in Kornwestheim. Mit einer tollen Führung über den Campus und durch die 14 Häuser, die auf 7 Sockeln stehen, konnten wir einen nachdrücklichen Eindruck erhalten, wie moderne Arbeitswelten heute aussehen.

Der Campus wurde in zwei Bauabschnitten realisiert und bietet Platz für 4.000 Arbeitsplätze und verfügt über 2.100 Stellplätze. Weiterhin ist der Campus mit folgenden Facilities ausgestattet: Vorsorge-Center, Betriebsrestaurant, Konferenzbereich, Ausbildungszentrum, Bistro, Eltern-Kind-Büro und einem betriebsärztlichen Team. Ein Sportbereich mit Außensportfeld rundet das Angebot für alle Beschäftigten ab. Spinde, Umkleide und Duschen stehen ebenfalls zur Verfügung.

Unsere Gruppe mit rund 40 Teilnehmenden war sehr begeistert, insbesondere von den vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten (Einzelbüros, Besprechungsräume, Kreativräume und Großraumbüros), die mit hochwertigem Mobiliar ausgestattet sind. Abgerundet wurde der Vormittag mit einem Besuch im hauseigenen Restaurant, das wirklich ein Restaurant ist und uns kulinarisch verwöhnt hat.

Wir bedanken uns sehr herzlich bei unseren Gastgebern, insbesondere Herrn Marc Bosch und Frau Claudia Bernecker sowie allen anderen, die hinter den Kulissen mitgewirkt haben.

 

 

 

 

 

NFG Neuheitenschau Messe Stuttgart, Halle 1, 25. und 26. Mai 2023.

Am 25. und 26. Mai fand in der Halle 1 der Stuttgarter Messe die NFG Neuheitenschau statt. Dort konnte man sich über alle Facetten und Neuheiten der Gebäudetechnik informieren. Von Wärmepumpen über Klimaanlagen, Luft- und Wasseraufbereitungslösungen war wirklich alles dabei. Ebenso fanden sich zahlreiche hochmoderne Badewannen und innovative Duschkabinen auf der Neuheitenschau.

Es war ein sehr interessanter Rundgang durch die Halle 1 und wir danken Herrn Hilbert für die Einladung und Organisation und dass der IWS mit dabei sein konnte. Einen schönen Abschluss fand der erste Messetag mit einer Standparty – natürlich bei der NFG.

Dekarbonisierung betrifft alle Bestandshalter. Wie es gelingen kann, hat am 03.05.2023 Dr. Martin Handschuh eindrücklich beim Event „IWS Kompakt“ vorgestellt.
Photovoltaik, Heizungstausch, Fernwärme und serielle Dämmung – das sind nur einige wenige Schlagworte, bei denen wir ansetzen können. Ein Heizungstausch ist insbesondere bei bereits gedämmten Gebäuden eine gute Investition. Gleichzeitig muss ein Fokus auf die Nutzer der Liegenschaft gelegt werden, um deren Verhalten und Umgang mit Ressourcen und Energie nachhaltig zu verändern. (Stichwort Betriebsoptimierung!)

Die größte Erkenntnis des Abends war: es ist hilfreich und insbesondere kostensparend, wenn Quartierslösungen entwickelt werden. Dies ist ggf. bei einer Vielzahl an unterschiedlichen Eigentümern sicherlich eine Herausforderung – aber es lohnt sich insbesondere vor dem Hintergrund der Kostendegression. Gebäudeübergreifende Quartierslösungen sparen Kosten, teilweise in Höhe von 50 Prozent.

Es war eine sehr gut besuchte Veranstaltung und wir als IWS Immobilienwirtschaft Stuttgart e. V. danken allen Beteiligten von eco2nomy für die Organisation und den fabelhaften Austausch.

 

Am 23.03.2023 referierte Dr. Till Kemper von HFK Rechtsanwälte rund um das Thema Baurechtsschaffung. Der IWS war dabei zu Gast beim Bankhaus Hauck Aufhäuser Lampe.

Dr. Kemper zeigte die gestiegenen Anforderungen hinsichtlich ESG auf und gab wertvolle Tipps aus der Praxis. In kurzer und knackiger Form sprach er im ersten Teil des Abends über Bauleitplanung, Baunutzungsverordnung, vorhabenbezogene Planungen und Baugenehmigungen. Besonders empfehlenswert bei komplexen Bauvorhaben ist ein Scoping-Termin mit allen Ämtern, um so möglichst viele Fragen und Anforderungen im Vorfeld zu klären. Je mehr Service und Unterstützung dabei vom Bauherrn angeboten wird, desto leichter wird es für die Kommune und die Abarbeitung der Prozesse sein. Anwaltliche Beratung und Begleitung von Anfang an, sind dabei hilfreich.

Im zweiten Teil des Abends ging es um Hemmnisse, insbesondere in der Zusammenarbeit mit Planern und Lieferanten, aber auch die Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Gewerken wurde beleuchtet. Kemper empfiehlt eine Tandemplanung. Was zunächst aufwändiger und kostenintensiver scheint, wird sich am Ende auf jeden Fall rechnen, da bei der Tandemplanung die Fachunternehmen frühzeitig in den Planungsprozess eingebunden werden und Mengen, Timing und Material verifizieren und mit in die Verantwortung gehen. Abschließend empfahl Kemper, immer bausystembezogen zu planen und nicht bauteilbezogen. Die Planungsverantwortung liegt beim Bausystem immer bei den ausführenden Unternehmen.

Es war eine sehr informative und stimmungsvolle Veranstaltung. Wir danken unseren Gastgebern und unserem Referenten sehr herzlich.

 

 

 

 

Endlich wieder ein „normaler“ Jahresauftakt – das war die vorherrschende Meinung beim diesjährigen Neujahrsempfang der DZ HYP, der nach 2 Jahren Pandemie wieder stattfand und das neue Jahr einläutete.
Martin Merkel begrüßte die zahlreichen Gäste, die sich im Geno-Haus in Stuttgart getroffen haben.


Foto: DZ HYP, Martin Merkel, Niederlassungsleiter und Vorstand IWS

Nach spannenden Impulsen und Einblicken in den Kapitalmarkt von Sabine Barthauer, Mitglied des Vorstands bei der DZ HYP, konnten sich die Teilnehmenden mit einem ganz anderen Thema auseinandersetzen, das für alle Unternehmen aus allen Branchen interessant war. Frau Prof. Dr. Jutta Rump referierte über die Unterschiede der unterschiedlichen Generationen und deren Lifestyle, Erwartungen und Haltungen. Angefangen bei den Babyboomern, weiter zur Generation X, Y und Z zeigte sie auf, wie verschieden die Sozialisierung der Generationen erfolgt ist und was das für die Wertvorstellung der einzelnen Generationen bedeutet. Gerade die Babyboomer (1946 bis 1964) identifizieren sich über Loyalität, Pflichtbewusstsein und sind froh, damals überhaupt einen Job bekommen zu haben. Das hat sich deutlich gewandelt.

Während die Babyboomer Begriffe wie Workaholic prägten, ist der Generation X der Einklang von Arbeits- und Privatleben sehr wichtig. Begriffe wie Work-Life-Balance kommen aus dieser Zeit. Die Generation Y – auch Millennials genannt, sind technikaffin und sehr mobil und große Fans des Home-Office – dies ist sogar oftmals eine Voraussetzung bei der Jobsuche. Die Generation Z, auch Digital Natives genannt, ist in der digitalen Transformation groß geworden. Sie sehnen sich – bei aller Technik – nach Nachhaltigkeit und Sicherheit.
Es war ein rundum gelungener und interessanter Abend und die Gespräche unter den Gästen gingen bis in den späteren Abend hinein.


Foto: DZ HYP, Prof. Dr. Jutta Rump

Am 01. Dezember haben die IWS Young Professionals zu einer offenen Diskussion eingeladen. Zum ESG-Talk waren Dr. Thorsten Huff von CBRE und Georg Charlier von JLL als Experten eingeladen.

Zur Einführung gab es einen kurzen Vortrag zu den Grundlagen und dem Ursprung von ESG und Taxonomie und einen Eindruck vom aktuellen Stimmungsbild aus der Immobilienbranche.

Anschließend gab es eine offene Diskussionsrunde. Unter anderem wurden die aktuellen Schlagzeilen zu dem Thema angesprochen. Fast täglich liest man vermehrt negative Berichte mit den Titeln „Greenwashing“ oder „stagnierender Klimaschutz“. Unter den 70 Teilnehmenden haben sich unterschiedliche Vertreter der Immobilienbranche zusammengefunden, sodass viele Ansichten und Meinungen geäußert werden konnten. Im Anschluss gab es ein gemütliches Get-Together bei leckeren Speisen und Getränken, in dem die Diskussionen in kleineren Gruppen fortgeführt werden konnten. Wir bedanken uns für das große Interesse und die aktive Teilnahme an der Veranstaltung.

 

 

 

 

Am 10.11.2022 fand das 4. Große Zukunftsforum des IWS in Kooperation mit dem ZIA statt. Rund 350 Teilnehmerinnen und Teilnehmer besuchten die Veranstaltung, die in diesem Jahr durch abwechslungsreiche Vorträge aus unterschiedlichen Perspektiven der Immobilienwirtschaft geprägt war. Wie gewohnt, bestanden die Teilnehmenden zu 50 Prozent aus Studierenden und zu 50 Prozent aus Professionals.

Jan-Hendrik Goldbeck startete mit der bauwirtschaftlichen Perspektive und legte den Fokus darauf, was ein inhabergeführtes Familienunternehmen mitbringen muss, um „schlau“ zu wachsen. Einen Blick in die Zukunft und auf die wissenschaftliche Perspektive warf Harry Gatterer vom Zukunftsinstitut und ist sich sicher: Zukunft gelingt! Prof. Dr. Michael Braungart von der Leuphana Universität Lüneburg hat klare Vorstellungen darüber, wie wir die Umwelt schützen und zeigte die Nachhaltigkeitsperspektive klar und deutlich auf. Sich nicht schädlich zu verhalten, reicht bei Weitem nicht aus – es muss das Ziel sein, ein biologisch nützliches Verhalten oder Gebäude zu erschaffen. Aus Sicht der Investorenperspektive inspirierte Johannes Nußbaum die Zuhörer mit dem Projekt Hammerbrooklyn in Hamburg, das den Anspruch hat, ein Ort der Innovation zu sein.

Abgerundet wurde die Veranstaltung mit zwei spannenden Podiumsdiskussionen, die sich der Verbandsperspektive und der Jobperspektive widmeten.

Das Podium „Verband“ war besetzt von Anna Dao (CBRE), Lukas Möller (CPM GmbH), Marlene Schneller (Walter Schneller GmbH) und Larissa Lapschies (Immobilienjunioren). In Zeiten der Multikrisen und sich immer schneller verändernden Rahmenbedingungen zeigt sich, dass Verbände zum Netzwerken und zum vertrauensvollen Austausch noch wichtiger werden – dies zeigen auch steigende Mitgliederzahlen.

Das Podium Jobperspektive wurde durch Prof. Dr. Hanspeter Gondring (ADI Akademie der Immobilienwirtschaft), Gabriele Volz (DNAI Institut für DAS NEUE ARBEITEN), Michael Heimrich (Startup-Coach) und Thomas Jaißle (Drees & Sommer) repräsentiert. Die Werteorientierung eines Unternehmens ist ein entscheidender Faktor im „War of talents“, die Rahmenbedingungen haben sich stark geändert. Mitarbeitende wollen Spaß und Verantwortung im Job haben und über den Tellerrand schauen.

Es war ein sehr gelungener Nachmittag und viele Teilnehmer nutzen die Gelegenheit zum Austausch und Netzwerken bis in die späten Abendstunden.

Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle unseren zahlreichen Sponsoren! Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.

 

 

 

 

 

 

 

Lange Zeit haben Städte und Gemeinden aus dem Wirtschaftlichkeitsgebot der Gemeindeordnung abgeleitet, dass man gemeindeeigene Baugrundstücke grundsätzlich zum höchsten erzielbaren Preis verkaufen müsse. Allerdings lassen sich auf diese Weise weder eine lebenswerte gebaute Umwelt noch der so oft geforderte „bezahlbare Wohnraum“ herstellen. Um auch auf diesen Gebieten ihrer Verantwortung gerecht zu werden, greifen inzwischen immer mehr Kommunen das Prinzip der „Konzeptvergabe“ auf. Dabei werden Grundstücke zu einem vorher festgelegten Festpreis an die Bieter vergeben, die das unter städtebaulichen, sozialen und architektonischen Gesichtspunkten beste Gesamtkonzept vorlegen.

Zu diesem spannenden Thema diskutierten am 19.10.2022 Gerd Grohe (Freier Architekt und Verfahrensbetreuer), Bianca Reinhardt Weith (Instone Real Estate Development GmbH, Niederlassung Stuttgart) und Michael Mann (Geschäftsführer Epple Immobilien GmbH Heidelberg / Stuttgart) und Tim von Winning (Architekt und Stadtplaner, Baubürgermeister der Stadt Ulm).

Die Moderation übernahmen Bettina Fuchs (Geschäftsführerin IWS Stuttgart) und Thomas Herrmann (Sprecher der FÜNF Stuttgarter Kammergruppen im Vorstand der AKBW).

Das Event war sehr gut besucht und es entstand im Nachgang ein spannender Austausch unter den Teilnehmenden und Gästen.

Wir danken Herrn Herrmann für die tolle Location und die organisatorischen Vorbereitungen.

 

 

 

 

 

Am 29.09.2022 fand ein Kleines Zukunftsforum im K³ Kompetenzzentrum Kreislaufwirtschaft der Firma Feess statt. Knapp 30 Teilnehmende konnten sich über das Thema R-Beton (ressourcenschonender Beton) informieren und in den Genuss eines aufschlussreichen Vortrags von Herrn Rauscher kommen. Das Highlight war jedoch der Rundgang über die Anlage, die wir im Live-Betrieb erleben konnten.

Zentrale Kernaussagen des Tages waren, dass eine ökologische Nachhaltigkeit nur dann funktionieren kann, wenn es sich auch ökonomisch rechnet. Jede Tonne Recycling-Material spart eine Tonne natürliche Ressourcen ein und sorgt dafür, dass die natürlichen Ressourcen ein kleines bisschen länger zur Verfügung stehen.

In Deutschland haben wir ca. 40 Milliarden Tonnen verbautes Baumaterial und man geht davon aus, dass in etwa die Hälfte zurückgebaut werden wird (Stichwort „Bauen im Bestand“), d.h. die Potenziale für das Recycling sind gigantisch. Wichtig ist, dass bereits beim Rückbau das Material getrennt wird, denn – wie Herr Rauscher mehrfach betonte – das Produkt, das nach der Aufbereitung aus der Anlage herauskommt, ist nur so gut wie der Input, der in die Anlage hineinfährt.

Es war ein rundum gelungener und extrem informativer Nachmittag.